Datenbank und Retrievalsysteme AAA
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Glossar

Erläuterung wichtiger Begriffe unserer Produkte FAUST, LIDOS und iServer

 

 

Basisprojekt

Mit dem Basisprojekt des FAUST iServers werden FAUST-, FAUST EntryArchiv- und FAUST EntryMuseums- sowie LIDOS-Datenbanken im Intranet/Internet präsentiert.
Mit dem Basisprojekt lassen sich standardmäßig alle üblichen Anforderungen an die Präsentation der Datenbank(en) erfüllen: Angeboten werden Suchen mit Suchmasken, Zugriff über alphabetische Listen, ausgefeilte Ergebnisanzeigen, Bilder als Thumbnails sowie als Großbild. Der genaue Umfang und das Design werden festgelegt bzw. aus Vorlagen ausgewählt. Mit einem Basisprojekt können mehrere Datenbanken im Intranet/Internet präsentiert werden und es ist auch in Englisch oder Französisch konfigurierbar.


 

Benutzer

Der Benutzer ist eine Person, für die mit Hilfe der Berechtigungen festgelegt wird, in welchem Umfang eine Datenbank genutzt werden darf. Jeder Benutzer gehört zu einer Benutzergruppe.  ... mehr ›

Die Benutzergruppe legt für alle ihr zugeordneten Benutzer den Rahmen fest, in dem sich die Berechtigungen für alle Mitglieder der Benutzergruppe bewegen. Die Rechte dieser Benutzer dürfen zwar weiter eingeschränkt, aber nicht über die Rechte der Gruppe hinaus erweitert werden.


 

Besondere Verwendungen

Für einzelne Felder lassen sich je nach Feldtyp spezielle Verwendungen festlegen. Die gewünschte Verwendung wird für das jeweilige Feld in der Feldeigenschaft ein- oder ausgeschaltet.  ... mehr ›

Besondere Verwendungen sind z.B.:
  • Benutzerkennung, Erfassung: Automatischer Eintrag der Benutzerkennung bei der Erfassung von neuen Objekten.
  • Benutzerkennung, Korrektur: Automatischer Eintrag der Benutzerkennung bei Korrekturen.
  • Klassenschutz des Objekts um Objekte mit einem Klassenrecht zu versehen und zu schützen.


 

Bestand-Projekt

Dieses Projekt im FAUST iServer dient dazu die Beständeübersicht im gewünschten Umfang und mit vielfältigen Funktionen, wie z.B. Recherche, im Intranet/Internet zu präsentieren. Die Navigation wird über die Bestandstektonik angeboten und orientiert sich damit an dem Zugriff über eine gedruckte Version der Bestandsbeschreibung und erleichtert so vielen Archivbenutzern die Nutzung.  ... mehr ›

Die Einstellungen, z.B. zum Thesaurus mit der Bestandstektonik, erfolgt in der Projektdatei.


 

Bibliotheksverwaltung (BibVer)

Die Anwendung Bibliotheksverwaltung wird im FAUST-Portal, im Reiter Tools zugeschaltet. Es erscheint ein weiterer Reiter mit dem Namen "Bibliothek" und bietet zahlreiche spezifische Funktionen. Mit der Bibliotheksverwaltung können Sie alle Vorgänge einer Bibliothek regeln, von der geplanten Erwerbung, Bestellung, Katalogisierung, über Zeitschriftenzugänge, Umlaufgruppen, Lieferanten bis zu Budgetangaben und Kontrolle. Wenn diese Anwendung zugeschaltet ist, stehen in einigen Objektarten zusätzliche Menüfunktionen zur Verfügung.

siehe auch:

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Bildbearbeitung

In FAUST Professional stehen bereits beim Import und für die importierten oder eingescannten Bilder viele Möglichkeiten zur Bildbearbeitung zur Verfügung, z.B. verkleinern, komprimieren, Arbeitsblatt ändern, Element entfernen, drehen, Bild und Text einfügen, Gamma-Korrektur, Helligkeit/Kontrast, Schärfe usw.


 

Bild-Metadaten

Bild-Metadaten sind Informationen, die in Bilddateien enthalten sind, z.B. Titel, Copyright, Fotograf, Aufnahmedatum usw. Aus Bildern, z.B. von digitalen Kameras, lassen sich die darin enthaltenen Metadaten (IPTC) extrahieren und in Felder der Objektart übernehmen. Nach diesen extrahierten Metadaten darf selbstverständlich recherchiert werden.

siehe auch:

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Bildstapelimport

In FAUST, FAUST EntryArchiv und FAUST EntryMuseum wird der Begriff Bildstapelimport für den Massenimport von Bildern in ein Bildfeld verwendet. Für diesen Bildstapelimport gibt es verschiedene Varianten: Import in neue Objekte, die beim Import angelegt werden, oder es werden alle Bilder in ein Objekt importiert, oder der Import erfolgt in schon vorhandene Objekte.


 

Chroniksuche

Mit der Spezialsuche Zeiträume kann in FAUST nach Chroniken und Zeiträumen recherchiert werden. Die Ereignisse sind mit Tag, Monat, Jahr und wählbarem Abstand recherchierbar. Beispiel: Suche nach Ereignissen ausgehend vom Datum 25. Mai im Jahr 2011 mit 5-jährigem Abstand zurück bis 1911. Es werden die Objekte mit 25. Mai 2011, 25. Mai 2006, 25. Mai 2001, 25. Mai. 1996, 25. Mai 1991, 25. Mai 1986... bis 25. Mai 1911 angezeigt.


 

Datenbankmanager

Der Datenbankmanager enthält alle angemeldeten Datenbanken. Datenbanken lassen sich mit dem Datenbankmanager neu anlegen, öffnen oder schließen. Der eigentliche Vorteil des Datenbankmanagers besteht darin, dass man Datenbanken öffnen kann, ohne jeweils im Explorer in den korrekten Ordner zu wechseln. Mit Hilfe sogenannter Anwendungen kann man dafür sorgen, dass mehrere Datenbanken gleichzeitig geöffnet und dabei programmierte Zusatzfunktionen sofort bereitgestellt werden. Auch die Konvertierung von Datenbanken älterer FAUST-Versionen erfolgt im Datenbankmanager.


 

Datenbanktemplate

Als Datenbanktemplates bezeichnen wir Vorlagendatenbanken, die beim Anlegen einer neuen Datenbank, z.B. für das Museum oder Archiv, angeboten werden. Diese Vorlagendatenbanken besitzen bereits Objektarten, Felder, Reportformate etc.. Daten können sofort erfasst werden. Vorlagendatenbanken sind dennoch jederzeit änderbar.


 

Datenbankübergreifender Thesaurus

In FAUST werden beim Einrichten eines Deskriptorenfeldes für die Nutzung auch die Thesauri aller geöffneten Datenbanken angeboten, d.h. jeder Thesaurus einer anderen Datenbank kann als Zentralthesaurus der Datenbank dienen, in der gerade gearbeitet wird. Alle Zentralthesauri sind in der Comboauswahl der Einrichtungsbox mit dem Namen der Datenbank und dem Namen des dazugehörenden Thesaurus aufgeführt, also z.B. aus Archiv, Bestandstektonik.

siehe auch:

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Datenimport / Import mit Update

Für den Import von Daten stehen in FAUST drei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • aus Zwischenablage: Mit dieser Option wird ein Datensatz aus der Zwischenablage importiert.
  • aus Datei: Hier werden Daten aus einer Datei importiert, die im Explorer ausgewählt wird.
  • aus Ergebnis: Es werden die im Ergebnisspeicher / Korb stehenden Daten, die z.B. aus einer anderen Datenbank stammen, in die aktive Datenbank importiert.
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Während des Datenimports gibt es gleichzeitig die Möglichkeit Daten mit Deskriptoren Prüflauf zu importieren. Damit lassen sich aus vorliegenden Fremddaten die Deskriptoren extrahieren und mit einem FAUST Zielthesaurus abgleichen. Fremddeskriptoren, die im Zielthesaurus nicht enthalten sind, können in den Thesaurus aufgenommen werden.

Mit der Option Import mit Update wird beim Import anhand eines Indexfeldes untersucht, ob der Fremddatensatz schon in der FAUST Zieldatenbank enthalten ist:

  • Wenn das der Fall ist, ersetzen die Feldinhalte dieses Datensatzes vollständig die Inhalte der Zielfelder im vorhandenen FAUST-Objekt.
  • Wenn das nicht der Fall ist, wird der Fremddatensatz normal als neues Objekt importiert.


 

Datierung

Welche Datierungsmöglichkeiten erlaubt sind, erfahren Sie im Glossareintrag "Datumsfeld".

siehe auch:

siehe auch:


 

Datumsfeld

Datumsfelder nehmen nicht nur exakte Datumseinträge in verschiedenen Schreibweisen auf, sondern verarbeiten als allgemeine Datierungsfelder (bei entsprechender Schaltung) auch Intervalle mit tagesgenauen oder unscharfen Grenzen.  ... mehr ›

Zu den Datierungsmöglichkeiten in FAUST 8 gibt es eine ausführliche PDF-Datei:
FAUST 8 Datierungsvarianten


 

Deskriptor

Als Deskriptoren bezeichnet man die in einem Thesaurus gesammelten Begriffe, die zur inhaltlichen Beschreibung von Dokumenten, Objekten, Bildern, digitalen Dokumenten usw. verwendet werden.  ... mehr ›

Jeder Deskriptor steht für einen bestimmten Sachverhalt (= Thema). Alle Deskriptoren in den Deskriptorenfeldern bilden die Grundlage für die präzise Thesaurusrecherche in FAUST bzw. für die Deskriptorenrecherche in LIDOS. Deskriptoren dürfen jederzeit im Thesaurus geändert werden; Änderungen sind immer auch rückwirkend gültig. Das heißt: Wird ein Deskriptor im Thesaurus geändert, ändert er sich auch überall dort, wo er bereits in ein Deskriptorenfeld übernommen wurde.
siehe auch:


 

Dezentrale Erfassung

Mit der dezentralen Datenerfassung können außerhalb einer FAUST Datenbank (= Stammdatenbank) neue Objekte erfasst und anschließend dieser Datenbank wieder hinzugefügt werden. Dabei kontrolliert FAUST alle laufenden dezentralen Erfassungen über Projekte, die in der Stammdatenbank angemeldet werden.


 

Digitale Dokumente

Als digitale Dokumente gelten z.B. beliebige Word-, Excel-, PDF-Dateien, E-Mails, Video- oder Audiodateien. Solche digitalen Dokumente lassen sich mit Hilfe der DigiDok-Felder im Objekt verknüpfen.  ... mehr ›

Über 200 Dateiformate werden unterstützt. In FAUST Professional lassen sich digitale Dokumente, die Text enthalten, mit Hilfe der Generalinvertierung sogar in die Invertierungsrecherche einbeziehen. Formate für Digitale Dokumente


 

Digitale Dokumente zur Archivierung

Bei der Archivierung wird das digitale Dokument in einen konfigurierbaren, sicheren Ordner kopiert. Prüfung der Datenintegrität auf zulässigen Dateityp, Lesbarkeit, ob die Datei unverschlüsselt und ohne Passwortschutz ist. Optionale Vergabe von PID Persistente Identifier (UUID, URN, DOI) und Berechnung eines Hashwerts.


 

Digitale Dokumente zur Verwaltung

Digitale Dokumente lassen sich mit Hilfe der DigiDok-Felder im Objekt verknüpfen. "Verwaltung" bedeutet, dass in FAUST nur ein Link auf das jeweilige DigiDok erzeugt wird. Mit Doppelklick auf das DigiDok-Feld wird die Datei in einem FAUST-Fenster angezeigt.


 

Digitales Archiv

Ein digitales Archiv meint in FAUST einen frei wählbaren Archivierungsordner. Dort können Sie all Ihre digitalen Dokumente dauerhaft und sicher archivieren, aber dennoch jederzeit darauf zugreifen.  ... mehr ›

Der Archivierungsordner kann offen zugänglich sein oder durch Windows Benutzerkonto und Passwort in verschiedenen Stufen (Lesen und Schreiben, Lesen, Schreiben) geschützt werden. Digitale Dokumente werden beim Speichern des Datensatzes in diesen Archivierungsordner kopiert und dort dauerhaft gespeichert; die Verknüpfung zur Datei geht in diesen Ordner.
siehe auch:


 

DIP

DIP bedeutet Dissemination Information Package: Nutzungspaket mit Daten, DigiDoks und Metadaten kann z.B. mit einem Exportformat an Nutzer übergeben werden.

siehe auch:

siehe auch:


 

DOI

Es gibt die Möglichkeit eine konstante Notation mit DOI für ein zu archivierendes, digitales Dokument anzugeben. DOI bedeutet Digital Object Identifier bzw. Digitaler Objektbezeichner und meint einen eindeutigen sowie dauerhaften digitalen Identifikator für physische, digitale oder abstrakte Objekte. DOI werden von der International DOI Foundation (IDF) vergeben.

siehe auch:

siehe auch:


 

Dokumentenstapel

Im Dokumentenstapel fasst FAUST alle Dateien und digitalen Dokumente eines Ordners zusammen.
Vorteil: Die Dateien und digitalen Dokumente können ohne Explorer-Aufruf im Dokumentenstapel betrachtet, sortiert und an ein DigiDok-Feld übergeben werden. Anzeige aller noch nicht verwalteten Dateien. Kleinbilderzeugung von Videos. Im Dokumentenstapel kann auch auf die E-Mail-Ablage gewechselt werden, dann werden nur die E-Mails des Posteingangsordners angezeigt.


 

Dublettenkorb

Der Dublettenkorb nimmt alle bei der gleichnamigen, spontanen oder nachträglichen Dublettenprüfung ermittelten Objekte auf. Man hat während der Bearbeitung von Objekten jederzeit Zugriff auf den Dublettenkorb.

siehe auch:

siehe auch:


 

Duplizieren

Felder und Verbünde lassen sich duplizieren (= verdoppeln). Man spricht dann von mehreren Ausprägungen. Felder und Verbünde können beliebig oft dupliziert werden.

siehe auch:

siehe auch:


 
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